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15 Tipps zum Geld sparen – Wie du genug Geld für die nächste Reise sparst

8. April 2018

Du möchtest bald groß auf Reisen gehen, wenn da nicht noch das nötige Kleingeld wäre? Wie du genug Geld für deinen nächsten Reisetraum oder einen anderen Herzenswunsch sparst, zeige ich dir mit diesen 15 einfachen Tipps, die mir schon oft geholfen haben, viel Geld zu sparen und meine Ziele zu erreichen!

Geld sparen leicht gemacht – 11 Tipps

Zuerst einmal kommt es natürlich auf deine individuelle Situation an und ob diese es gerade zulässt, monatlich Geld zurück zu legen. Wenn du ein festes Einkommen hast, von dem theoretisch am Ende des Monats mit den richtigen Tricks noch etwas übrig bleiben kann, hält dieser Artikel wertvolle Tipps für dich bereit! Das ist eine kleine Voraussetzung, denn natürlich kann ich kein Geld für dich aus dem Hut zaubern, wo keines ist 🙂

Wir starten damit, wie du einen Überblick über deine laufenden Kosten bekommst und deine Ausgaben dadurch besser einschätzen kannst. Danach zeige ich dir an verschiedenen Alltagsbeispielen, wo du auch unterwegs wirklich viel Geld sparen kannst, denn gerade die Summe der kleineren Posten ist es, die am Ende den großen Unterschied machen. Und im letzten Teil gebe ich dir Tipps, wie du deine Hintergründe für jeden Wunschkauf besser verstehst und deine Einstellung zum Geld ausgeben verändern kannst. Vor allem dieser letzte Aspekt wird oft unterschätzt, deshalb lese unbedingt bis zum Ende, um den größten Veränderungseffekt zu bekommen!

Einen Überblick über deine Kosten bekommen

1.) Der erste Tipp ist die wichtigste Grundlage, um die Kontrolle über deine Ausgaben zu bekommen: Nimm dir einmal Zeit, um alle laufenden Kosten aufzuschreiben, die jeden Monat anfallen: Miete, Versicherungen, Strom etc. Versuche danach einzuschätzen, wie viel Geld du im Monat für Essen oder Aktivitäten ausgibst und wie viel du gerne pro Monat sparen würdest, um an dein Ziel zu kommen. Klar bedeutet sparen, dass man sich nicht alles wie sonst kauft, aber es heißt nicht, dass man auf alles verzichten muss, denn so macht das Leben ja auch keinen Spaß. Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Ausgaben realistisch einzuschätzen und zu schauen, wo sich Alternativen finden lassen!

Auch wenn es erstmal etwas gewöhnungsbedürftig ist, sammle am besten alle Kassenbons und schreib dir täglich abends kurz auf, was du am Tag ausgegeben hast und wofür. So kannst du am Ende des Monats vergleichen, ob deine Einschätzung richtig war und wo sich bisher unbekannte Kostenposten verstecken. Oft kann man sich ohne diese Übersicht gar nicht erklären, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist 😉

2.) Hast du einen realistischen Überblick bekommen? Perfekt, dann hilft es, sich auch nur so viel Bargeld abzuheben, wie du für den Monat an Bargeld brauchen wirst, zum Beispiel für Essen, Aktivitäten etc.  Damit du immer weißt, wie viel Budget du für die einzelnen Bereiche noch übrig ist, kannst du dir als Unterstützung einzelne Umschläge vorbereiten, in denen du das Bargeld für diese Bereiche aufhebst. So kann es dir nicht passieren, dass du den Überblick verlierst und während des Monats mehr ausgibst als nötig. Die monatlichen Ausgaben, die von deinem Konto abgebucht werden, bleiben natürlich auch auf dem Konto.

3.) In diesem Zusammenhang versuche auch öfter Kartenzahlungen zu vermeiden. Wer kennt das nicht? Ach das  T-Shirt kostet ja nur 10€.. zack eingetütet. Die meisten spontanen Ausgaben hat man dadurch aber nicht mehr auf dem Schirm und erst beim Blick auf den nächsten Kontoauszug dämmert es wieder.

4.) Vergleiche deine Tarife (Strom, Internet, Handy etc.) und schaue, ob es vielleicht einen günstigeren Tarif gibt, der dich pro Jahr viel Geld sparen lässt und dir eventuell sogar noch eine Wechselprämie dazu schenkt.

5.) Wo es sich anbietet, kannst du auch mit einem Abo sparen. Ich weiß z. B., dass ich das ganze Jahr über eine Monatskarte brauche, um zur Arbeit zu kommen. Im Jahresabo spare ich knapp 90€ pro Jahr, wovon man es sich in Asien oder Südamerika vor Ort wieder ein paar Tage gut gehen lassen kann. Schaue aber auch, ob du noch andere Abos hast, die sich nicht mehr für dich lohnen (Plattformen wie Audible vielleicht oder Zeitschriften?), bei denen der innere Schweinehund einfach noch nicht zum Kündigen gekommen ist. Wenn diese Posten wegfallen, reduzieren sich auch deine monatlichen Fixkosten ein gutes Stück.

6.) Falls es dir schwer fällt, nicht mehr auszugeben, als du dir vorgenommen hast, obwohl es gerade keinen akuten Grund dafür gibt (Notfall, unverhoffte Tierarzt Rechnung, die neue Staffel xy…), kannst du dich auch bei deiner Bank informieren und ein Sparbuch einrichten, auf das monatlich ein vorher vereinbarter Betrag von deinem Konto abgebucht und dort für dich gespart wird.

 Geld im Alltag und unterwegs sparen

7.) Was oft unterschätzt wird, sind die ganzen kleineren Ausgaben, die im Alltag v. a. unterwegs anfallen. Coffee to go, Mittag to go, Ich-schaffe-es-ohne-diesen-Riegel-nicht-nach-Hause to go? 🙂 Ich hab mir angewöhnt, mein Mittagessen für die Arbeit so oft wie möglich vorzubereiten, indem gleich mehr gekocht wird und es so auch für die nächste Mittagspause reicht. Und wenn du weißt, dass du ohne Kaffee morgens den Fahrtweg nicht überlebst, nimm dir am besten einen Thermobecher mit Kaffee / Tee mit, das dauert morgens nicht länger, als sich unterwegs einen zu kaufen. Auch mit einem Wasser und kleinen Snacks in der Tasche, bist du für alles startklar und kannst im Monat viel Geld sparen.

8.)Wenn du öfter selber kochst, sparst du auch super viel Geld, weil du weniger Essen gehst oder es dir nach Hause liefern lässt. Von dem Geld, was ich beim Essen manchmal im Restaurant ausgebe, kann ich z. B. auch eine halbe Woche lang einkaufen. Du kannst dir stattdessen aber auch Freunde einladen und ihr kocht zusammen?  Es geht darum, gute Alternativen zu finden, falls du unnötig viel Geld in diesem Bereich ausgibst, dich aber auch anders organisieren könntest und möchtest.

9.) Wie du bestimmt schon gemerkt hast, sparst du beim Essen auch jedes Mal Geld, wenn du beim Einkaufen auf die Hausmarken der Supermärkte zurück greifst und nicht auf den Aufpreis von Markenprodukten herein fällst, auch wenn diese meistens die schöneren Verpackungen haben… Jetzt werden Viele sagen, dass Coca Cola besser als die 0,25€ Alternative schmeckt, aber bei den meisten Sachen merkst du keinen Unterschied.

10.) Laut Utopia besitzen wir Deutschen durchschnittlich 10.000 Dinge! Viele davon benutzen wir aber nur sehr sehr selten und deshalb leihe ich mir gerne Sachen von Freunden oder Familie, wenn ich sie nur kurz brauche, anstatt sie zu kaufen. Shareconomy heißt dieses Konzept – spannend und empfehlenswert!

Gründe hinterfragen – Warum brauche ich dieses Ding nochmal?

11.) Bevor du ein Produkt kaufst, überlege nochmal kurz, ob du es wirklich brauchst und ob dein hart erarbeitetes Geld es dir wirklich Wert ist, es dafür auszugeben. In der Summe wird deine Wohnung immer voller, deiner Traumreise bringt es dich aber leider nicht näher.

12.) Schaue doch mal hinter den Kaufwunsch, um zu sehen, welches Bedürfnis eigentlich dahinter steckt – hattest du einen schlechten Tag? Magst du dich belohnen? Versprichst du dir Anerkennung durch das Produkt? Wenn ja guck doch, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, dir etwas Gutes zu tun. Zum Beispiel, die beste Freundin anzurufen oder deine Lieblingsserie in der Badewanne zu gucken.

13.) Du kannst dir das Produkt ja auch zurück legen lassen und noch eine Nacht darüber schlafen? Oft sind es spontane Impulskäufe, die unnötig Geld ziehen. Wenn du es im nächsten rationalen Moment immer noch brauchst oder haben magst, hast du nach dem Kauf auch kein schlechtes Gewissen.

14.) Je mehr materielle Dinge du besitzt, desto mehr Arbeit machen sie: Je mehr Klamotten = umso unmöglicher, den Berg im Wäschekorb abzubauen. Mehr Geschirr = mehr Abwasch und so weiter und so fort. Das allein hat mir total geholfen, weniger Sachen zu kaufen, die ich in anderer Ausführung eigentlich schon hatte. Ein gewisser Minimalismus in den eigenen 4 Wänden, ist dabei allgemein sehr befreiend und das Geld sparen ein netter Nebeneffekt.

15.) Das Wichtigste ist, dass du langfristig am Ball bleibst, gerade wenn du eine große Summe ansparen möchtest. Es ist nicht so leicht, Dinge von heute auf morgen zu ändern, weil wir unsere Gewohnheiten jeden Tag umkrempeln müssen. Damit ich mein Sparziel im Alltag nicht aus den Augen verliere, habe ich mir z.B. auch ein Vision Board gemacht: Auf einer Pinnwand hab ich inspirierende Fotos und Zitate gesammelt, durch die mein Wunsch greifbarer und leichter zu visualisieren ist. Bevor ich beim Shoppen ungebremst losrenne, denke ich an dieses Board und was ich eigentlich anstrebe zu erreichen 🖤 Vielleicht ist das ja auch etwas für dich?

Ich hoffe, dass ich dich mit diesen Tipps auf deinem Weg zur Traumreise unterstützen konnte und etwas für dich dabei war, dass du gut in deinen Alltag integrieren kannst. Für welchen Herzenswunsch sparst du gerade und kommst du gut dabei voran?

Diese Tipps auf Pinterest merken:

  1. Mein Bruder plant seinen nächsten Urlaub. Danke für die Tipps um Geld zu sparen für die nächste Reise besonders bzgl. Punkt 11 braucht man wirklich diese Produkt ist sehr hilfreich. Ich habe für uns das Zimmer gebucht das noch mehr druck für besteht dafür zu sparen.

    1. Liebe Lea,
      lieben Dank für deinen netten Kommentar! Das freut mich wirklich wahnsinnig doll, dass dich die Tipps inspirieren und dir auch beim Sparen helfen! 🙂 Ich wünsche euch schon mal eine ganz tolle Reise und drück die Daumen, dass noch ordentlich was an Geld vorher zusammen kommt 🙂
      Alles Liebe,
      Franzi

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